Wir in der Presse

Ein Gewinn für die Gesellschaft

 

Elf Kameraden der Feuerwehren Neukirchen und Gögglbach absolvierten zusammen das Leistungsabzeichen Bronze.

 

 

Schwandorf - Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsteilfeuerwehren Neukirchen und Gögglbach hat sich bereits bei den Ausbildungen bewährt. In diesem Jahr stellten sich drei Kameradinnen und sechs Kameraden aus Neukirchen sowie zwei Kameraden aus Gögglbach nach langem Training der Abnahme des Leistungsabzeichens Bronze. Unter Führung von Christian Suchomel, stellv. Kommandant Neukirchen, traten die beiden Gruppen zur Prüfung an.

 

 

Nach den Formalitäten wurde das Wissen der Floriansjünger zu Knoten und Stichen abgefragt. Im Anschluss boten die Gruppen nacheinander beim Aufbau der Schlauchleitungen und der Saugleitung ein positives Bild und beachtliche Ausführungszeiten. Die Prüfer waren Josef Ertl (Freiwillige Feuerwehr Fronberg), Klaus Brandl (Freiwillige Feuerwehr Schwandorf) und Jochen Sander (Wackersdorf).

 

Nach erfolgreicher Abnahme gratulierten die Schiedsrichter allen Teilnehmern und Übergaben die Abzeichen den jeweiligen Kommandanten.

 

Bei der anschließenden Feier dankte Albert Hauser (Kommandant FF Neukirchen) den Schiedsrichtern für ihr zusätzliches Schiedsrichter-Engagement in ihrer Freizeit. Beachtlich seien der lange Atem und das Engagement aller Teilnehmer der Modularen Truppmannausbildung (MTA), um alle Grundlagen des Feuerwehrdienstes zu erlernen.

 

Der Abschluss des Basismoduls sei für Anfang November angesetzt, so Hauser. Josef Schmid, stellv. Kommandant, schloss sich den Dankesworten an und lobte das Verantwortungsgefühl der drei Prüfer. Die Teilnehmer seien mit ihrer Ausbildung ein wichtiger Teil der Gesellschaft.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung, Bild: Josef Segerer

 

FFW hat eine neue Führung

 

Daniel Schwab und Andreas Bräu lösen die Vorsitzenden Hans Merl und Markus Viehauser an der Spitze der Feuerwehr ab.

 

Schwandorf - Die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen hat eine neue Führung. Bei der Hauptversammlung am Samstag im Gasthaus Schärl lösten Daniel Schwab und Andreas Bräu die bisherigen Vorsitzenden Hans Merl und Markus Viehauser ab, die nach 22 Jahren nicht mehr kandidierten. Daniel Schwab war bisher 2. Kommandant, Andreas Bräu Schriftführer.

 

Die scheidenden Vorsitzenden blickten auf die Höhepunkte ihrer Amtszeit zurück. Es waren der Neubau des Gerätehauses 2001/02 und die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs 2016. "Ich glaube, wir haben nicht viel falsch gemacht", sagte 2. Vorsitzender Markus Viehauser beim Abschied. Jetzt sei es Zeit für einen Generationswechsel.

 

Die neuen Vorsitzenden Daniel Schwab und Andreas Bräu bedankten sich bei ihren Vorgängern mit einem Geschenk. Sie kündigten wieder ein vereinsinternes Preisschafkopfturnier im Februar, die Teilnahme am Fronleichnamsfest und am Volkstrauertag sowie einen öffentlichen Preisschafkopf am ersten Adventssonntag an. Einladungen zu Jubiläen liegen vom SV Haselbach (50 Jahre), vom Burschenverein Münchshofen (100 Jahre) und der FFW Kallmünz (150 Jahre) vor.

 

Oberbürgermeister Andreas Feller dankte den Feuerwehrleuten für den Einsatz, lobte den Zusammenhalt unter den 16 Wehren in der Stadt und sagte die weitere Unterstützung zu.

 

Dem neuen Vorstand gehören Vorsitzender Daniel Schwab, sein Stellvertreter Andreas Bräu, Schriftführerin Anita Widder, Schatzmeisterin Cornelia Lang sowie die Beisitzer Christian Roidl, Markus Viehauser, Bernhard Schmid, Andreas Kummert, Martin Birzer und Josef Segerer an. Als Kassenprüfer stellten sich Martin Mayer und Michael Graf und als Fahnenträger Stefan Büchold, Franz Birzer und Johannes Rester zur Verfügung.

 

 

Der Feuerwehrverein Neukirchen hat 171 Mitglieder, davon 43 Aktive im Durchschnittsalter von 37 Jahren. 2016 leisteten sie 985 Stunden bei fünf Einsätzen und Übungen.

 

Kommandant Albert Hauser kündigte einen Ehrenabend am 9. Februar an. In der Spitalkirche erhält dann Wolfgang Hirzinger das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre akive Dienstzeit. Thomas Fink, Martin Kammerl und Andreas Kummert werden für 25 Jahre geehrt.

 

Quelle. Mittelbayerische Zeitung

Rettungsaktion in Schwandorfs Müllkessel

 

FFW und THW arbeiteten unter erschwerten Bedingungen beim Abseilen einer "bewusstlosen Person" aus 29 Metern Hand in Hand.

 

Schwandorf - Der Müllkessel der Ofenlinie 4 im Müllkraftwerk Schwandorf bildete die Kulisse für eine gemeinsame Rettungsübung von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk. Die Alarmierung lautete: "Bewusstlose Person bei Revisionsarbeiten im Gerüstbereich des Müllkessels aufgefunden." Keine leichte Aufgabe für die 19 Einsatzkräfte.

 

Schon der Einstieg ein den Feuerraum in 29 Metern Höhe durch ein enges "Mannloch" stellte höchste Anforderungen an die Hilfs- und Rettungskräfte unter der Leitung von Manfred Lehmer, zweiter Kommandant der Werkfeuerwehr Nabwerk. Aufgrund der Revision der Ofenlinie 4 war der Zugang zum Kessel möglich, für die Arbeiten dorf ein Gerüst aufgebaut.

 

"Bewusstlose Person" auf 21-Meter-Ebene abgeseilt

 

Die Einsatzkräfte haben die auf dem Gerüst aufgefundene "bewusstlose Person" auf eine Rettungswanne gelegt, mit Gurten fixiert und über Seilwinden an den Gerüsten auf die 21-Meter-Ebene abgeseilt, auf der dann der Ausstieg ins Kesselhaus zum Aufzug möglich war. Dabei kam mit dem Rollgliss ein Rettungs- und Abseilgerät für Personen zum Einsatz, wie es zur Höhenrettung oder auch zur Arbeitsplatzpositionierung verwendet wird. Bei ohnehin sommerlichen Temperaturen kamen die Einsatzkräfte von den Feuerwehren Schwandorf und Neukirchen, der Werkfeuerwehr sowie vom THW dabei gehörig ins Schwitzen.

 

Die Einsatzleitung war mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden, habe man doch relativ selten die Gelegenheit, unter annähernd realistischen Bedingungen solch schwierige Rettungsaktionen zu proben. Oftmals sei es sehr schwierig, dafür geeignete Orte zu finden, so Lehmer. Welches Gerät wird benötigt? Wie gehen die Rettungskräfte am besten vor? Antworten auf solche Fragen habe die Übung gebracht.

Bei der Übung war es eng, warm und dunkel

 

Es sollte die schnellste und sicherste Variante zur Rettung des Verletzten ausgetestet werden. Gleichzeitig hatten die Einsatzkräfte bei dieser Übung auch die Möglichkeit, das Handling von Gerätschaften zu trainieren, die nicht so oft zum Einsatz kommen. Auch die Enge des Raumes, die Wärme und die Lichtverhältnisse im Müllkessel stellten laut Lehmer eine zusätzliche Herausforderung dar. Auch wenn die Übung gut gelaufen ist: "Natürlich hat man immer die Hoffnung, dass sich der Ernstfall nie einstellen wird."

 

 

Vorraussetzung:

 

Die Übung war überhaupt möglich, weil aufgrund der Revision der Ofenlinie 4 der Müllkessel nicht in Betrieb ist und dort für die Arbeiten Gerüste aufgebaut sind.

 

Einstieg:

 

Alle Einsatzkräfte mussten durch eine 50 mal 70 Zentimeter kleine Lucke in 29 Metern Höhe in den Feuerraum einsteigen, was Anforderungen an die Hilfs- und Rettungskräfte stellte.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Wochenlange Ausbildung zahlte sich aus

 

Acht Aktive von der FFW Neukirchen absolvierten erfolgreich einen Ausbildungskurs zum Thema "Absturzsicherung".

 

Schwandorf - Ihren Leistungsstand bewiesen eine Feuerwehrfrau und sieben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen. Sie beteiligten sich an der Ausbildung "Absturzsicherung". Die Teilnahmebescheinigung überreichte Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer kürzlich an Martina Pirzer, Daniel Schwab, Christian Suchomel, Alexander Pirzer, Stefan Grabinger, Stefan Roidl, Christoph Pirzer und Albert Hauser. Die Ausbildung der Floriansjünger erstreckte sich über einen Zeitraum von einigen Wochen.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Neues Fahrzeug bringt mehr Sicherheit

 

Das Einsatzfahrzeug der FFW Neukirchen erhielt den Segen. Von den Vorgesprächen bis zur Anschaffung dauerte es zwei Jahre.

 

Schwandorf - Für die Bürger von Neukirchen gibt es seit Samstag ein Stück mehr Sicherheit: Pfarrer Eugen Thumann segnete nach dem Festgottesdienst das Einsatzfahrzeug im Beisein zahlreicher Ehrengäste und der Stadtfeuerwehren. Bereits im Oktober hatte man das Löschfahrzeug erhalten und damit auch schon Übungen abgehalten und Einsätze gefahren.

 

In seiner Festpredigt ließ Pfarrer Eugen Thumann die Zeit seit der Gründung der Wehr am 26. Januar 1873 bis heute Revue passieren. Die Wehrmänner bat er, bevor sie zum Einsatz ausrückten, ein Gebet zu sprechen oder an Gott zu denken. " An Gottes Segen ist alles gelegen", so der Geistliche, der allen "unbeschadete Einsätze" wünschte. Den Gottesdienst und die Feier im Festzelt umrahmt die Neukirchner Blasmusik.

 

Vor 30 Jahren bekam die Wehr das erste Einsatzfahrzeug (VW LT 31), welches mit einer Pumpe ausgestattet war. Immer schwieriger wurde es auch, Ersatzteile für das Fahrzeug zu beschaffen, so Kommandant Albert Hauser. Beim Feuerwehrsymposium im Oktober 2014 kam die Anschaffung ins Rollen, und im März 2015 genehmigte der Stadtrat die Fahrzeuge für Neukirchen und Kronstetten. "Vom ersten Gespräch mit Oberbürgermeister Andreas Feller bis zur Anschaffung dauerte es zwei Jahre", so der Redner. Heute verfüge die Wehr über ein Fahrzeug, "das unseren Anforderungen entspricht", so der Kommandant.

 

Oberbürgermeister Andreas Feller verwies in seinem Gruß darauf, dass der Stadtrat mit der Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs dokumentiere, dass er hinter seinen Feuerwehren stehe. Die Wehrmänner bat er außerdem, sich weiterzubilden, um im Ernstfall mit der neuen Technik vertraut zu sein. Aufgrund des guten Ausbildungsstandes der Wehrmänner sei ihm hierbei aber nicht bange.

 

Stellvertretender Landrat Joachim Hanisch gratulierte der Wehr ebenfalls zum neuen Löschfahrzeug und wünschte alles Gute, und dass die Wehrmänner von ihren Einsätzen wieder alle gesund nach Hause kämen. Es sei nicht mehr selbstverständlich, dass man sich heute ehrenamtlich für den Dienst am Nächsten zur Verfügung stelle, so Hanisch weiter. Bezugnehmend auf den Feuerwehrnachwuchs, sagte Hanisch, "wer die Jugend hinter sich hat, dem braucht vor der Zukunft nicht bange sein".

 

Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer stellte fest, dass für die Wehr ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen sei. Für die Bevölkerung bedeute dies mehr Sicherheit. Er wünschte der Wehr weiterhin das nötige Engagement und unfallfreie Einsätze. Diesen Wünschen schloss sich auch der 1. Vorsitzende der Patenwehr von Gögglbach, Thomas Rester, an und übergab ein Präsent.

 

 

Ehrenkommandanten:

 

In Anerkennung ihrer langjährigen Tätigkeit als Kommandanten wurden Josef Segerer und Michael Rester beim Festabend zu Ehrenkommandanten ernannt.

 

Ehrennadel in Silber:

 

 

Mit der Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes wurden Ingrid und Josef Roidl für ihre unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit bei der Wehr ausgezeichnet.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Feuerwehr Neukirchen übergibt Rauchmelder

 

Am Sonntag lud die FFW sechs frisch gebackene Eltern aus dem Schutzbereich mit ihrem Nachwuchs ins Feuerwehrhaus ein.

 

Neukirchen - Kommandant Albert Hauser betonte, dass jeder Nachwuchs eine Bereicherung für Familie und Gemeinde sei und es für die örtliche Feuerwehr eine besondere Pflicht darstelle, mit zur Sicherheit beizutragen. Nicht selten erfährt man von Vorfällen, wonach Hausbewohner dank Rauchmelder noch ganz knapp bei einem Wohnungsbrand dem sicheren Tod entkamen. „Leben ist ein hochwertiges Gut und besonders schützenswert“, betonten Vorstand Hans Merl und Stellvertreter Markus Viehauser einstimmig.

 

Im Hinblick auf die staatlichen Forderungen, in jedem Haus Rauchmelder zu installieren, überreichte die Wehr den Eltern jeweils einen Funkrauchmelder. In welchen Räumen solche Lebensretter installiert werden müssen, erklärte Daniel Schwab, stellvertretender Kommandant, Initiator der Aktion und selbst Vater, anhand des beigefügten Infomaterials.

 

„Damit der Melder im Haus nicht gebraucht und die Feuerwehr nie gerufen werden muss“ wünschte die Führungsriege allen Eltern und besonders den Kindern viel Glück und alles Gute.

 

Diese Aktion stellt die erste der beiden Veranstaltungen der Feuerwehr in Neukirchen im Mai dar. Als nächstes Fest findet bereits am Samstag, 27. Mai, die Fahrzeugweihe des neuen Einsatzfahrzeugs im feierlichem Rahmen statt.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Neues Fahrzeug und neue Ausrüstung

 

Die FFW Neukirchen hat im Oktober ihr Löschfahrzeug in Dienst gestellt, zur Ausrüstung gehört jetzt auch eine Absturzsicherung.

 

 

Schwandorf - Die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen präsentierte sich bei der Jahreshauptversammlung als eine intakte und einsatzfreudige Gemeinschaft. Im Oktober 2016 wurde das neue Löschfahrzeug TSF in Dienst gestellt. Die Segnung des neuen VW-Crafters kündigte der Vorsitzende Johann Merl für den 27. Mai an.

 

Merl lobte die Arbeit der Aktiven und des Feuerwehrvereins, der insgesamt 172 Mitglieder zählt. Der Vorsitzende blickte auf zahlreiche Aktivitäten zurück. Neben der Teilnahme an Veranstaltungen sowie eigenen Events übernahm die Wehr beispielsweise beim Pfarrfest und beim Besuch des Bischofs den Zeltauf- und -abbau.

 

In seinem Ausblick für 2017 verwies Merl auf den Gottesdienst am Sonntag um 8.30 Uhr für die verstorbenen Mitglieder, den Burschenball am 24. Februar, den Kinderfasching der FFW Gögglbach und den vereinsinternen Preisschafkopf.

 

Kommandant Albert Hauser legte einen Überblick über Einsätze und Tätigkeiten der Aktiven im Jahr 2016 vor. So wurden die aktiven Wehrmitglieder zu acht Technischen Hilfeleistungen gerufen. Insgesamt fanden zehn Monatsübungen mit verschiedenen Themen und sechs weitere Übungseinheiten zum Digitalfunk, zum neuen Einsatzfahrzeug und zum Gerätesatz Absturzsicherung statt. Acht Wehrmitglieder nahmen erstmals an einem Auffrischungskurs am Spannungssimulator in der Waldbauernschule in Kelheim teil. Georg Mändl und Daniel Schwab absolvierten den Maschinistenlehrgang mit Erfolg und sechs Kameraden nahmen am Motorsägenkurs mit den Modulen A/B teil.

 

Die Wehr hat einen Gerätesatz Absturzsicherung neu angeschafft. Der Gerätesatz Absturzsicherung ist ein Rettungsgerät der Feuerwehr und dient der Sicherung des Einsatzpersonals in absturzgefährdeten Bereichen. Einsatzbeispiele sind: Arbeiten auf Gebäudedächern zum Beispiel zur Beseitigung von Sturmschäden oder Schneelasten sowie Sichern von Personen in absturzgefährdeten Bereichen. Aufgrund des erweiterten Aufgabenspektrum sei ein stetiges Training notwendig, sagte der Kommandant. Sieben Wehrmänner haben sich im Umgang mit der Absturzsicherung unterweisen lassen und müssen fortan mit dem Gerät trainieren.

 

Im Rahmen der Brandschutzwoche fand eine gemeinsame Übung mit den Wehren Ettmannsdorf, Gögglbach und Haselbach statt. Bei der Übung war ein Flächenbrand zu bekämpfen. Die Neukirchener Wehr hatte die Aufgabe der Wasserförderung aus dem Haselbach. Da die Wehr den Schwerpunkt Wasserversorgung hat, wird sie ein Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von vier bis sechs Kubikmeter erhalten. Für den Transport des Beckens und der Schläuche ist die Anschaffung eines Anhängers geplant.

 

In seinem Grußwort bescheinigte der stellvertretende Landrat Jakob Scharf der Wehr eine vorbildliche Arbeit. Er hält die Dorffeuerwehren auch in Zukunft für unverzichtbar, weil sie nicht nur Hilfe, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Dorf leisten.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

FFW Neukirchen stellt ihr neues Einsatzfahrzeug in Dienst

 

Neukirchen - Nach knapp zweijähriger Beschaffungszeit stellte die FFW Neukirchen jetzt das neue Einsatzfahrzeug in den Dienst. Der Vorgänger, ein Standardeinsatzfahrzeug TSF (Tragspritzenfahrzeug) auf Basis eines VW LT31, kam 1986 unter dem Kommandanten Georg Schießl nach Neukirchen und begleitete die Floriansjünger über drei Jahrzehnte hinweg. 2014 sah die Stadt Schwandorf die Notwendigkeit, für die in die Jahre gekommenen Fahrzeuge in Neukirchen und Kronstetten Ersatz zu beschaffen. Im städtischen Planungsverfahren waren zwei baugleiche TSF vorgesehen, über die im März 2015 bei einer Stadtratssitzung Beschluss gefasst wurde.

 

Die in Losen ausgeschriebenen Einheiten (Fahrgestell, Aufbau, Beladung und Pumpe) wurden von Dominik Fischer vom Ordnungsamt Schwandorf erarbeitet und über alle Entwicklungsstufen hinweg verfolgt. Organisationstalent bewies stellvertretender Kommandant Daniel Schwab bei Fahrzeugbesichtigungen, um sich ein Bild der verschiedenen Hersteller machen zu können. Im September 2015 fiel letztendlich die Entscheidung für einen VW Crafter mit Aufbau der Firma Ziegler.

 

Am 13. Oktober war es für die Neukirchener Wehr soweit. Eine vierköpfige Abordnung übernahm das neue Einsatzfahrzeug in Rendsburg bei dem Unternehmen. Die Ankunft in Neukirchen feierten tags darauf mehr als 100 Gäste, Freunde und Gönner gebührend, als die Delegation mit Musikbegleitung am Feuerwehrhaus eingespielt wurde. Erleichtert zeigten sich beide Kommandanten nach der Ankunft, dass bei der über 800 Kilometer langen Rückfahrt alles glatt lief.

 

"Unsere Leute stehen hinter uns und das tut uns gut", sagte Kommandant Albert Hauser und dankte Hans Merl und Markus Viehauser, den Vereinsvorsitzenden der FFW Neukirchen sowie allen Helfern. Oberbürgermeister Andreas Feller überraschte mit einem Kurzbesuch und zeigte sich erfreut über die neueste Errungenschaft der FFW im Stadtbereich. Nicht zuletzt beeindruckte das Hochdrucklöschgerät die Besucher, welches die herkömmliche Kübelspritze ersetzt. Im direkten Vergleich der Fahrzeuge sind die Verbesserungen augenscheinlich.

 

Mit dem neuen Einsatzfahrzeug ergeben sich zusätzliche Ausbildungsinhalte, wobei jetzt die ersten Auswirkungen der neuen Regelung zum Feuerwehrführerschein in Erscheinung treten. Bereits bei der Zusammenstellung der Ausrüstung war besonderer Wert auf die Ergänzung mit anderen Wehren gelegt worden. Somit finden nun im Geräteraum neben der Waldausrüstung auch die Absturzsicherung und besondere Armaturen zur Wasserentnahme aus Weihern und Flüssen ihren Platz.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Das neue Einsatzfahrzeug ist angekommen!

 

Am 14.10.2016 war es endlich so weit - eine kleine Abordnung unserer Feuerwehr konnte das lang ersehnte neue Tragkraftspritzenfahrzeug abholen; einen VW Crafter mit einem Kofferaufbau der Firma Ziegler.

Das wurde natürlich gebührend gefeiert - mit Bratwurstsemmeln und Getränken. Zu diesem großartigen Empfang haben vor allem die Bewohner der Pfarrei Neukirchen beigetragen, die an diesem Abend sehr zahlreich erschienen sind.

Nachdem der Fahrzeugfunk eingebaut ist, kann das Fahrzeug in Kürze in Dienst gestellt werden.

 

Weitere Details und Besonderheiten sowie Bilder werden bald folgen!

 

 

(c) JM

Brandschutzwoche 2016 Ettmannsdorf

 

Brandschutzwoche - die Letzte für SAD 2407

 

Neukirchen - Im Rahmen der Aktionswoche fand eine Alarmübung in Ettmannsdorf statt, zu der die Feuerwehren aus Neukirchen, Gögglbach und Haselbach eingeladen waren.

 

Ein angenommener Flächenbrand hinter dem Hotel Ziegelhütte erforderte eine lange Schlauchstrecke zur Erledigung des Auftrags.

 

Am "Brand" nahe Naabsiegenhofen wurde der Haselbach aufgestaut, um das Wasser über eine Strecke von etwa 500m zur Einsatzstelle zu befördern. Die Zusammenarbeit der Ortsteilfeuerwehren stehe bei dieser alljährlichen Veranstaltung im Vordergrund. Michael Zilch und Holger Göth, Kommandanten der FF Ettmannsdorf, zeigten sich zufrieden und dankten den Teilnehmern, die wieder zahlreich an der Übung teilgenommen haben.

 

Nicht minder unwesentlich erwies sich diese Übung für die Neukirchner Kameraden. Sie zeigten sich in freudiger Erwartung, da in drei Wochen das neues Einsatzfahrzeug erwartet wird. "Letzte Runde für Florian Neukirchen 44/1 - SAD L2407".

 

Etwas Wehmut kam vor allem beim Gerätewart auf, als beim Abschlusstreffen alte Erlebnisse über das 30jährige Einsatzfahrzeug erzählt wurden.

 

(c) AH 22.09.2016

Letztes Fest für SAD 2407

 

Einsatzfahrzeug auf Abschiedstour

 

Neukirchen - Das "Back to the 90's"-Festival des BV Neukirchen erwies sich als letztes großes Fest für das alte Einsatzfahrzeug der FF Neukirchen. Von 30 Dienstjahren blickt das Fahrzeug auf glückliche Feststimmung, schweißtreibende Leistungsabzeichen und weniger glückliche Einsatzmomente zurück. Der Sechszylinder Benzinmotor mit seinen 86PS bringt auf die alten Tage dennoch Höchstleistung. In wenigen Wochen kann das Fahrzeug außer Dienst gestellt werden.

 

Die Führung plant seit knapp zwei Jahren am neuen Einsatzfahrzeug, welches lt. Aussage Mitte Oktober 2016 geliefert wird.

Der Countdown läuft!

 

(c) AH

Oberbürgermeister überreicht Ehrenamtskarten

Ehrenamt sei keine Selbstverständlichkeit

 

Neukirchen - Im Rahmen der Monatsübung im Juli überreichte Oberbürgermeister Andreas Feller die ersten 10 Ehrenamtskarten an die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen.

 

„Es ist mir ein Anliegen, diese Ehrenamtskarten persönlich zu verleihen und danke Ihnen allen recht herzlich für Ihr Engagement", so Oberbürgermeister Feller und betonte, dass das Ehrenamt nicht nur Dienst am Nächsten sei, sondern auch jeden einzelnen eine persönlich Bereicherung sein kann.

 

 (c) AH

 

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

32 Floriansjünger absolvierten erfolgreich einen Lehrgang zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen.

 

Nabburg. Feuerwehreinsätze fordern schnelle Reaktionen. Reaktionen, die sich trotz Zeitdruck und Stress den örtlichen Gegebenheiten flexibel anpassen müssen. Dazu braucht es neben guten Kenntnissen der Technik viel Erfahrung und eine gute Ausbildung.

 

Der Fahrzeug- und Gerätepark bei den Rettungsorganisationen wird mit den neuen Fahrzeuggenerationen immer vielseitiger. Um mit der Technik Schritt halten zu können, wird die Ausbildung bei den Feuerwehren immer intensiver und zeitaufwendiger. Um die Kosten für die Städte und Gemeinden niedrig zu halten, nehmen die Aktiven der Feuerwehren in ihrer Freizeit an diesen Standortlehrgängen und Fortbildungen teil. Um den ehrenamtlichen Floriansjüngern einen möglichst guten Ausbildungsstand zu vermitteln, organisiert die Kreisbrandinspektion, hier federführend Ausbilder Martin Pösl, jährlich mehrere Standortlehrgänge zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen. Insgesamt 32 Teilnehmer der Feuerwehren Wernberg, Katzdorf, Zangenstein, Nabburg, Rottendorf, Leonberg, Neukirchen, Weidenthal, Högling, Dürnersdorf, Neusath, Glaubendorf, Pertolzhofen, Hohentreswitz und Brudersdorf hatten sich zwei Wochen lang durch jede Menge Theorie und praktische Übungen im Nabburger Feuerwehrgerätehaus gearbeitet.

 

Bei der schriftlichen Abschlussprüfung wurde das Erlernte dann nochmals unter Beweis gestellt. Zum Lehrstoff gehörte unter anderen das Erlernen von Unfallverhütungsvorschriften, Motorkunde, Dienstvorschriften und auch Straßenverkehrsrecht. Sechs Mal in zwei Wochen mussten die Lehrgangsteilnehmer insgesamt 36 Stunden an Abenden Theorie pauken und praktische Übungen absolvieren. An zwei Samstagen ging es den ganzen Tag ins Gelände, um auch schwierige Abläufe zu erlernen.

 

Auch die Löschwasserentnahme und der Saugbetrieb, die Fortleitung über lange Schlauchstrecken mit vier Tragkraftspritzen wurde geübt. Von den Ausbildern vorher eingebaute Fehler erschwerten die Übung noch zusätzlich. Doch durch die Fehlersuche konnte den Teilnehmern viel Wissen beigebracht werden. Denn im Ernstfall, so die Ausbilder, können solche Fehler jederzeit auftreten und dann heißt es Ruhe bewahren und sich konzentriert auf die Fehlersuche machen.

 

Die gute Arbeit der Ausbilder machte sich bezahlt. Sämtliche Teilnehmer legten die Prüfung mit Erfolg ab. Kreisbrandrat Robert Heinfling sowie Kreisbrandinspektor Johann Gietl, Kreisbrandmeister Helmut Schatz sowie Günther Ponnath dankten den ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Zukunft gab er ihnen mit auf den Weg, das erlerntes Wissen regelmäßig zu wiederholen und weiter auszubauen. Denn nur mit Üben des Erlernten, könne dies auch richtig umgesetzt werden.

 

Quelle: Mittelbayerische

Selbstlosen Dienst am Nächsten honoriert

 

Schwandorf - In der Schwandorfer Spitalkirche fand am Freitag, den 01. April 2016, der Ehrungsabend für langjährige Mitglieder statt, wobei in gebührender Atmosphäre das „Staatliche Ehrenzeichen“ für 25 und 40 Jahre Dienstzeit verliehen wurde.

 

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt der ehemalige stellv. Kommandant Michael Rester das „Staatliche Ehrenkreuz“ (Klasse 1 in Gold). Verbunden ist die Auszeichnung mit einem einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayrisch Gmein, unterzeichnet von Innenminister Joachim Herrmann.

 

Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer wies auf die Vorbildfunktion der geehrten Kameraden hin und gratulierte ihnen im Namen der 700 aktiven Feuerwehrleute in der Stadt zu der Auszeichnung. Er wies darauf hin, dass der ehrenamtliche Dienst für den Nächsten, Hingabe, Opferbereitschaft, Entbehrungen, Fort- und Weiter-bildungen, Übungen und Einsätze, aber auch oft Leid, Schmerz, Kummer und Trauer mit sich bringen. Dem stehen schöne Erlebnisse wie Kameradschaft, Vertrauen, Zusammenhalt, familiäre Kreise und langjährige Freundschaften gegenüber.

 

In ihren Grußworten würdigen stellv. Landrat Arnold Kimmerl, Kreisbrandrat Robert Heinfling und Oberbürgermeister Andreas Felller die langjährige Tätigkeit und die Vorbildfunktion der Geehrten und sicherten auch weiterhin alle mögliche Untersützung zu.

 

Die Irlacher Dorfmusikanten begleiteten den Ehrenabend musikalisch. Ein Empfang der Stadt rundete die Feierstunde in der Spitalkirche ab.

 

Quelle: FF Schwandorf

 

Gerüstet für den Ernstfall

 

 

FFW Neukirchen übt am Spannungssimulator

 

 

Neukirchen – Um für Einsätze gut gerüstet zu sein, absolvierten am vergangenen Samstag acht Kameraden der Feuerwehr Neukirchen den Auffrischungskurs „Motorsäge am Spannungssimulator“. Wie sich Bäume verhalten, die verspannt am Boden liegen oder verkeilt zwischen anderen Bäumen hängen, und mit welchen Techniken diese Bäume bearbeitet werden müssen, trainierten die Kameraden unter Anleitung von Michael Fischer, Lehrmeister der WBS.

 

Besonderen Nachdruck verlieh Fischer während des Theorieblocks hinsichtlich des Unterschieds zwischen ein- und auslaufender Kette an der Motorsäge, da die Gefahr des Rückschlagens sehr hoch sei und somit schwere oder tödliche Verletzungen die Folge sein können.

 

Der praktische Teil des Trainings umfasste die verschiedenen Schnittarten und deren Wirkung. „Es gibt kein Schema F, jeder Baum ist eigens für sich selbst zu beurteilen“, so Fischer und überraschte die Teilnehmer, mit welcher Schlagkraft die Stämme bereits am Simulator ihre Verspannung entladen. Nicht selten berichten Medien von schweren Unfällen bei Einsätzen nach Stürmen, wobei Einsatzkräfte schwere oder tödliche Verletzungen erleiden.

 

Der Auffrischungskurs sei Teil des jährlichen Schulungsplans, erklärte Kommandant Albert Hauser. Für Motorsägenführer müsse der gleiche Standard gelten wie bei Atemschutzträgern. „Sicherheit und Gewandtheit haben Vorrang, Routine ist gefährlich!“

 

 

Vorstand Hans Merl begrüßte die geplanten Schulungsvorhaben und lobte das Engagement der beiden Kommandanten. „Man vergisst sehr schnell sobald der regelmäßige Umgang fehlt.“

 

Bild: Johannes Rester beim „Versetzten Schnitt“

(c) AH

Wehr freut sich auf neues Fahrzeug

 

Langjährige Mitglieder der Feuerwehr Neukirchen wurden geehrt. Die Kameraden wurden 2015 zu zehn Einsätzen gerufen.

 

Neukirchen.Zur Jahresversammlung der FFW Neukirchen waren 49 Mitglieder in das Gasthaus Schärl gekommen. Vorstand Hans Merl berichtete von 18 Veranstaltungen. Die Wehr zählt nun 170 Mitglieder und zieht als gesellschaftliche Größe eine durchwegs positive Bilanz. Traditionelle Veranstaltungen wie der interne Kartenabend, der Fronleichnams-Frühschoppen und der Preisschafkopf am 1. Advent seien fest im Kalender eingetragen. Abschließend wies er im Ausblick auf die Veranstaltungen des Jahres 2016 hin.

 

Als ein kurioses Jahr mit ungewöhnlichen und vielen Einsätze für die FFW Neukirchen bezeichnete Kommandant Albert Hauser das Jahr 2015, wobei die Wehr zu zehn Einsätzen – von der kleinen technischen Hilfeleistung über die Sicherheitswache, bis hin zum Pkw-Brand – gerufen wurde. Mittels einer ausführlichen Power-Point Präsentation berichtete der Kommandant von den vielfältigen Aus- und Weiterbildungen, von drei Gruppen beim Leistungsabzeichen, zwei Einsatzübungen, zehn Monatsübungen und dem Beschaffungsprozedere des neuen Einsatzfahrzeugs.

 

37 Männer und vier Frauen leisten aktuell Dienst in der Wehr und opferten für Aus- und Weiterbildung über 2100 Stunden ihrer Freizeit im vergangenen Jahr. In Kooperation mit der FFW Gögglbach wurde die modulare Truppmann-Ausbildung durchgeführt. Insgesamt 24 Teilnehmer, davon 15 aus Neukirchen, beendeten die Ausbildung mit dem Leistungsabzeichen in Bronze. Pflichtlehrgänge besuchten die beiden neuen Kommandanten, der Gerätewart und die Maschinisten.

 

„Das Highlight der Übungen“, so Kommandant Hauser, stellte die Einsatzübung „Forstunfall“ dar. In einem abgelegenen Waldstück wurde ein Forst-Unfall nachgestellt. In Zusammenarbeit mit dem BRK mussten die Rettungskräfte den Unfallort finden und die verletzten Personen retten. Solche Szenarien treffen nicht nur den „hausschuhtragenden Hobby-Säger“, sondern auch alte Hasen.

Einen ausführlichen Kassenbericht legte Cornelia Lang vor. Die Kassenrevisoren bescheinigten eine ordnungsgemäße, vorbildliche Kassenführung.

 

Oberbürgermeister Andreas Feller lobte den Einsatz und das Engagement der Kameraden und verwies auf einen besonderen Grund zur Freude: die Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeugs. Das laufende Beschaffungsverfahren für das Fahrzeug sei von Seiten der Neukirchner Feuerwehr vorbildlich vorbereitet und laufe professionell ab.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung 21.01.2016

Truppmann-Ausbildung absolviert

 

Erster Jahrgang der "Modularen Truppmann - Ausbildung"

 

Am Samstag, den 07.11.2015, stellten sich ca. 60 aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der ersten modularen Truppausbildung (MTA) für die Wehren im Bereich der Stadt Schwandorf. Diese ist der Nachfolger für die bisherige Truppmann Ausbildung bei den Feuerwehren. Die Prüfung wurde in der Feuerwache Schwandorf abgehalten.


Begonnen wurde um 09.00 Uhr mit einem schriftlichen Teil, bestehend aus 50 Einzelfragen. Im Anschluss daran wurden pro Teilnehmer jeweils drei Einzelaufgaben bewältigt.

Die Ausbildung der Teilnehmer erfolgte seit April entweder in den eigenen Wehren oder zentral in der Feuerwehr Schwandorf. Als verantwortliche Ausbilder fungierten hier maßgeblich Thomas Schmidt (FF Krondorf-Richt) und Thassilo Dimpfl (FF Schwandorf).

 


Die Teilnehmer kamen aus folgenden Feuerwehren des Stadtgebietes: Krondorf-Richt, Fronberg, Klardorf, Ettmannsdorf, Neukirchen, Haselbach, Gögglbach, Schwandorf.

Gegen Mittag konnte SBI Helmut Mösbauer allen Kameradinnen und Kameraden schließlich zur bestandenen Prüfung gratulieren und das Zeugnis über das Basis Modul überreichen. Ebenso wurde den beiden verantwortlichen Ausbildern gedankt und ein kleines Präsent überreicht.

Auch KBR Robert Heinfling dankte den Teilnehmern für ihr Engagement und die Mühen, welche auf sich genommen wurden. Er hob die Wichtigkeit für den Einsatzdienst heraus und bat darum weiter zum Wohle der Bürger aktiv zu bleiben.

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit allen Teilnehmern endete der Prüfungstag.

 

Quelle: FF Schwandorf

 

60. Geburtstag Josef Segerer

 

Der "Altkommandant" wird 60

 

Grain - Zum 60. Jubiläum lud der Altkommandant Josef Segerer am 16.11.2015. Die gesamte Vorstandschaft der FFW Neukirchen gratulierte und überreichte mit selbstgedichteten Versen ein Geschenk. 

 

 

 

 

(c) JM

Neukirchens Kirche läutet zur Trauung

 

"Aktives Paar" in den Hafen der Ehe begleitet

 

Neukirchen - Den kirchlichen Segen zum heiligen Bund der Ehe empfingen die Feuerwehrfrau Anita und der Gerätewart Christian Widder am Samstag, den 29.08.2015, in der Kirche St. Martin.

 

Die Vorstandschaft stand den beiden Floriansjüngern Spalier und hielten vor der Abfahrt noch eine Löschaufgabe bereit.

 

Beste Wünsche für die gemeinsame Zukunft überbrachten Vorstände und Kommandanten dem Paar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) AH

 

 

Leistungsprüfung Wasser Bronze

 

MTA und Leistungsprüfung erstmals in Zusammenarbeit

 

Gögglbach - Erstmalig fand die Vorbereitung und Leistungsprüfung in Zusammenarbeit der Feuerwehren Neukirchen und Gögglbach statt.

 

Als Teil der Modularen Truppmann-Ausbildung (MTA) ist die Leistungsprüfung mit Abzeichen erstmalig auch im neuen Ausbildungsplan zu finden. Den praktischen Abbau lehrten Josef Ertl (FF Fronberg) und Josef Schmid (FF Gögglbach).

 

Insgesamt elf Neukirchner und vier Gögglbacher Kameraden erhielten zuletzt nach abgelegter Leistung ihr brozenes Leistungsabzeichen.

Die MTA selbst findet sowohl zentral (in der Wache Schwandorf) als auch dezentral (an den jeweiligen Standorten) statt. Hierbei erlernen die über 80 Kameradinnen und Kameraden das kleine 1x1 im Feuerwehrwesen. Auch in diesem Punkt arbeiten die Wehren aus Gögglbach und Neukirchen eng zusammen. Ziel ist es, im Oktober die theoretische und praktische Prüfung erfolgreich abzulegen.

 

Wünschen wir den Kameradinnen und Kameraden viel Erfolg und gutes Gelingen!

 

(c) AH

FFW leistet wichtigen Dienst im Ort

Die Feuerwehr Neukirchen musste im letzten Jahr zu vier Einsätzen ausrücken. Johann Merl wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt.

Neukirchen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr vier technische Einsätze. Bei der Neuwahl wurde Johann Merl für eine weitere Amtsperiode das Vertrauen ausgesprochen. Mit dem Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Schwandorf wurden Josef Segerer und Michael Rester für ihr langjähriges Engagement im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Zusätzlich zu diesen primären Aufgaben gab es für die Mitglieder aber noch viele andere Verpflichtungen wie Sicherheitswache beim Bixn-fest und Unterstützung der Orts- und kirchlichen Vereine bei Feierlichkeiten. Mit dieser Bilanz wartete der neue Kommandant Albert Hauser bei der Jahresversammlung im Gasthaus Schärl auf.

Vorsitzender Johann Merl gab einen ausführlichen Bericht über den 171 Mitglieder zählenden Verein. Er erinnerte an die verschiedenen Veranstaltungen, die vom Verein ausgerichtet bzw. besucht wurden.

 

In acht Vorstandssitzungen wurden die Weichen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Wehr gestellt, so der Vorsitzende. Am Gerätehaus wurden kleinere Reparaturen und Verbesserungen ausgeführt. Zweimal wurden die Dachrinnen der Anna Kapelle gereinigt.

Abschließend dankte Merl allen für die tatkräftige Unterstützung. In seinem Ausblick auf 2015 verwies Merl auf den FFW-Ball in Gögglbach am kommenden Freitag, auf den Burschenball am 13. Februar, den Kinderfasching der FFW Gögglbach und den vereinsinternen Preisschafkopf am Sonntag, 25. Januar. Für 2015 liegen der Wehr Einladungen zu den FFW-Festen in Nabburg und Schwandorf, zum Burschenfest in Pottenstetten und zum 40-jährigen Jubiläum der Blaskapelle vom 7. bis 9. August vor. Am Fronleichnamsfest wird die Wehr wieder den Frühschoppen und das Bratwürstlgrillen übernehmen und am 1. Adventsonntag den traditionellen Preisschafkopf durchführen.

 

Wie Kommandant Albert Hauser vortrug, leisten derzeit 36 Mitglieder aktiven Feuerwehrdienst. Zu vier technischen Hilfeleistungen samt Sicherheitswache wurde die Wehr vergangenes Jahr alarmiert. Neun Übungen wurden mit einer durchschnittlichen Beteiligung von neun Personen abgehalten. Dazu kamen noch eine Hydrantenbegehung, eine UVV-Belehrung und eine Funkunterweisung. Die beiden Kommandanten nahmen an der Schulung digitale Einsatznachbearbeitung teil, führte Hauser weiter aus. Im Rahmen der Aktionswoche fand eine gemeinsame Übung mit den Wehren Haselbach, Gögglbach, Büchheim und Ettmannsdorf auf dem Scheckenberg statt. Bei dem angenommen Scheunen brand musste eine ca. 400 Meter lange Schlauchleitung aufgebaut werden.

 

In seinem Ausblick auf 2015 setzt der Kommandant große Erwartung in die Truppmann- und Truppführerausbildung. Er hoffe, dass eine größere Bereitschaft der Aktiven bestehe, an der Ausbildung teilzunehmen. In seinem Grußwort bescheinigte Kreisbrandrat Robert Heinfling der Wehr eine vorbildliche Arbeit. Er würdigte nicht nur die Einsatzbereitschaft, die vorbildliche und verantwortungsbewusste Pflichterfüllung der Aktiven, sondern auch das gesellschaftliche Engagement in der Dorfgemeinschaft. Auch Stadtrat Heiner Engelhardt dankte der Wehr für ihren Einsatz und für die Unterstützung der anderen Ortsvereine bei deren Feierlichkeiten. (srg)

 

Quelle: Mittelbayerische 12.01.2015

Vorbilder in Sachen Hilfsbereitschaft

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwandorf wurden am Freitagabend Mitglieder für 25 Jahre und 40 Jahre Dienstzeit geehrt.

 

Für ihren Dienst am Nächsten wurden die Feuerwehrmänner ausgezeichnet. Quelle: Mittelbayrische Zeitung, Foto: szd

 

Schwandorf - Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer begrüßte am Freitagabend zahlreiche Gäste in der Spitalkirche, die einen würdigen Rahmen für die staatlichen Ehrungen aktiver Feuerwehrleute aus den Wehren der Stadt Schwandorf bildete. Er nannte sie ein Vorbild in Sachen Ehrenamt und Hilfsbereitschaft. Gerade in der heutigen Zeit, wo viele es als selbstverständlich ansehen oder zum Teil sogar fordern, dass Hilfe kommt.

Hier müsse immer wieder vor Augen gehalten werden, dass dies nicht selbstverständlich ist. Oft werde das eigene Leben für andere auf Spiel gesetzt, ohne nur ein einfaches Danke zu erhalten.

Oberbürgermeister Andreas Feller sagte, dass die Feuerwehren sich den Dienst am Nächsten an ihre Fahnen geheftet haben. Auch stellvertretender Landrat Jakob Scharf dankte den Ehrenamtlichen für ihren Dienst zum Wohle der Gemeinschaft. Kreisbrandrat Robert Heinfling hob ebenfalls den hohen Stellenwert des Ehrenamts hervor, ohne den keine Gemeinde funktionieren könne. Erich Eimer aus Büchelkühn bekam das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbands von Robert Heinfling.

 

Anschließend dankten Stadtbrandinspektor Mösbauer und OB Feller noch den ehemaligen Kommandanten Alois Hartl (FF Bubach), Josef Segerer (FF Neukirchen) und Michael Rester (FF Neukirchen), die über einen längeren Zeitraum eine Führungsposition inne hatten. Die Ehrung wurde von den Irlacher Dorfmusikanten musikalisch umrahmt. (szd)

Die Feuerwehr Neukirchen wählt ihre Führung neu

 

Albert Hauser und Daniel Schwab sind Kommandant und Stellvertreter

 

Neukirchen - Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen stand die Wahl des ersten und zweiten Kommdanten auf dem Programm. Kommandant Josef Segerer, der seit 18 Jahren im Amt ist, stellte sich aus Altersgründen nicht mehr der Wahl. Michael Rester, seit 18 Jahren zweiter Kommandant, verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine Kandidatur.

 

Fast einstimmig wurde das neue Führungsduo mit dem ersten Kommdanten Albert Hauser aus Hartenricht und zweitem Kommandanten Daniel Schwab aus Neukirchen gewählt. Beide sind seit Jahren im freiwilligen Feuerwehrdienst aktiv. Daniel Schwab leistete einen Großteil seiner bisherigen Dienstzeit bei der FFW Gögglbach, in seinem Geburtsort, ab.

 

Die beiden Kommandanten bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen und hoffen auf die Unterstützung der Aktiven. Voristzender Johann Merl, Stadtrat Heiner Engelhardt und Christian Schwendner dankten den beiden scheidenden und den neuen Kommdanten für ihre Bereitschaft, Ämter zu übernehmen.

 

Quelle: Mittelbayrische Zeitung, Ausgabe: Samstag/Sonntag, 26.04.2014/27.04.2014

FFW Neukirchen hatte viel zu tun

Ein Kellerbrand und ein Feuer im Wechselrichter einer Photovoltaikanlage waren im vergangenen Jahr die schwierigsten Einsätze für die Wehr.

 

Ungewöhnlich viele Einsätze hatte die FFW Neukirchen im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Einem Brand in einem Schaltkasten für Wechselrichter für eine Photovoltaikanlage in Siegenthann folgte ein Kellerbrand in einem Wohnhaus in Hartenricht und auch bei technischen Hilfeleistungen war die Wehr gefragt. Dazu kam im August die Beseitigung der Sturmschäden.

Zusätzlich zu diesen primären Aufgaben gab es für die Mitglieder aber noch viele andere Verpflichtungen wie das Fest zum 140-jährigen Bestehen, Sicherheitswachen und Verkehrssicherungen. Mit dieser stolzen Bilanz wartete Kommandant Josef Segerer bei der Jahresversammlung im Gasthaus Schärl auf.

Vorsitzender Johann Merl sagte, dass der Verein 168 Mitglieder zählt. Er erinnerte an die verschiedenen Veranstaltungen, die vom Verein ausgerichtet bzw. besucht hatte.

Höhepunkt im Jahr 2013 war das Gründungsfest. Am Gerätehaus wurden kleinere Reparaturen und Verbesserungen ausgeführt und am Löschfahrzeug ein Arbeitsscheinwerfer angebracht. Abschließend bedankte Merl bei allen für die tatkräftige Unterstützung. In seinem Ausblick für 2014 sagte Merl, dass der Wehr eine Einladung zum Burschenfest in Winkerling vorliege.

Kommandant Josef Segerer listete drei Brandeinsätze und mehrere technische Hilfeleistungen auf. Die Aktiven übten jeden Monat. Dazu kamen noch eine Hydrantenbegehung, eine UVV-Belehrung, eine Funkunterweisung und eine Gerätekunde hinzu. Am 6. November erfolgte die Umstellung auf die integrierte Leitstelle in Amberg. Eine Anschaffung von neuen Geräten ist notwendig, ebenso ein Fax für das Feuerwehrhaus, damit im Einsatzfall von der Leitstelle der detaillierte Einsatzplan übermittelt werden kann. Zwei Mitglieder nahmen erfolgreich an den Motorsägenkursen teil.

An der Ausbildung zum Truppmann bzw. Truppführerlehrgang konnten die vier gemeldeten Teilnehmer wegen terminlicher Gründe nicht teilnehmen. Segerer hofft, dass sich durch die künftigen Modullehrgänge die Ausbildungsmöglichkeiten verbessern. Einen ausführlichen Kassenbericht legte Cornelia Lang den Mitgliedern vor. Die Kasse schloss mit einem Minus ab. Das Minus resultiert aus diversen Anschaffungen und den Ausgaben für das Fest zum 140-jährigen Bestehen, berichtete die Kassenwartin. Die Kassenrevisoren bescheinigten den Mitgliedern eine ordnungsgemäße Kassenführung.

In seinem Grußwort bescheinigte Bürgermeisterin Ulrike Roidl der Wehr eine vorbildliche Arbeit. Durch die gute Ausbildung erfüllt sie die Anforderungen des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistungen, die heute mehr als zwei Drittel ausmachen.(sgr)

 

Quelle: Mittelbayerische 16.01.2014

140 Jahre im Dienst am Nächsten

Die FFW Neukirchen bei Schwandorf feierte ihr Gründungsjubiläum. Josef Roidl wurde zu diesem Anlass zum Ehrenmitglied der Wehr ernannt.

 

Neukirchen. Am vergangenen Sonntag feierte die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen ihr 140-jähriges Bestehen. Die Festredner hoben in ihren Grußworten das Engagement für den Nächsten heraus. Ein Festgottesdienst läutete den Jubeltag ein. In Konzelebration feierten Pfarrer Eugen Thumann und Pater Christoph das Messopfer. Die Neukirchner Blasmusik umrahmte den Gottesdienst.

 

Pfarrer Eugen Thumann ging in seiner Predigt ausgehend vom Evangelium auf die Hilfsbereitschaft der Wehr ein. Der Slogan „Geiz ist geil“ treffe bei den Wehrmitgliedern nicht zu, betonte er. Mit ihrem Engagement leisten die Wehrleute Gottes- und Nächstenliebe. In einem Festzug zog die Jubelwehr mit den Stadtfeuerwehren von der Kirche zum Festplatz. 1. Vorsitzender Johann Merl hieß die Vertreter des öffentlichen Lebens, die beiden Geistlichen, die Stadtfeuerwehren und die örtlichen Vereine willkommen.

 

Vor 140 Jahren, am 26. Januar 1873, wurde die Wehr in Neukirchen gegründet. Der Schutz des Einzelnen aber und der Gesellschaft im Katastrophenfall, wie beim Hochwasser vor einigen Monaten, sei Aufgabe der Wehren. Die Feier nahm die Wehr zum Anlass, Josef Roidl zum Ehrenmitglied zu ernennen. Seit vielen Jahren ist er in der Vorstandschaft tätig. Darüber hinaus ist er für das Feuerwehrhaus zuständig und schreinert, was gerade gebraucht wird. Ob es Halterungen für die Ladegeräte oder Möbel für den Aufenthaltsraum sind, „unser Sepp kümmert sich um alles“, betonte der Vorsitzende.

 

Pfarrer Eugen Thumann freute sich darüber, mit der Wehr das Fest feiern zu dürfen und wünschte den Aktiven, dass sie von jedem Einsatz gesund wieder heimkehren.

 

 

Staatsministerin Emilia Müller gratulierte der Wehr zum 140-jährigen Bestehen. Der Zusammenhalt und das soziale Engagement haben die Wehr geprägt. Hochachtung zollte sie den Wehrmitgliedern für dieses ehrenamtliche Engagement.

 

Oberbürgermeister Helmut Hey, der auch die Grüße von Landrat Volker Liedtke mit überbrachte, bezeichnete das Fest als die Generalprobe für das Fest zum 150-jährigen Bestehen. Er wünschte der Wehr für die nächsten zehn Jahre eine stetige Weiterentwicklung, Zusammenhalt und alles Gute.

 

 

Stadtrat Heinrich Engelhart betonte, dass die Wehr das 140-jährige Bestehen mit Stolz feiern könne. Dank zollte er der Vorstandschaft und den Kommandanten für die gut ausgebildete und schlagkräftige Wehr.

 

Die Glückwünsche der Landkreisfeuerwehrführung überbrachte Kreisbrandrat Robert Heinfling. Er bat die Führungsmannschaft mit dem bisherigen Elan weiterzumachen, auch bei der Ausbildung.(srg)

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung 2013

Feuerwehr Neukirchen feiert 140-jähriges Bestehen und spricht Ehrung aus - Ministerin gratuliert

Josef Roidl nun Ehrenmitglied

Eine lange Tradition des Helfens und des Schützens hat die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen aufzuweisen. Am vergangenen Sonntag feierte sie ihr 140-jähriges Bestehen. Die Festredner hoben in ihren Grußworten das Engagement für den Nächsten im Katastrophenfall heraus.Ein Festgottesdienst läutete den Jubeltag ein. In Konzelebration feierten Pfarrer Eugen Thumann und Pater Christoph das Messopfer. Die Neukirchner Blasmusik umrahmte den Gottesdienst.

Im Gerätehaus gefragt

Pfarrer Eugen Thumann ging in seiner Predigt, ausgehend vom Evangelium, auf die Hilfsbereitschaft der Feuerwehrleute ein. Der Slogan "Geiz ist geil" treffe bei den Wehrmitgliedern nicht zu, betonte er. Sondern mit ihrem Engagement leisten die Wehrleute Gottes- und Nächstenliebe. In einem Festzug zog die Jubelwehr mit den anwesenden Stadtfeuerwehren von der Kirche zum Festplatz. Vorsitzender Johann Merl hieß die Vertreter des öffentlichen Lebens, die beiden Geistlichen, die Stadtfeuerwehren und die Ortsvereine willkommen. Vor 140 Jahren, am 26. Januar 1873, wurde die Wehr in Neukirchen gegründet. Seitdem ist sie ein fester Bestandteil des Dorflebens und der Pfarrei. "Mit dieser Feier möchten wir den Geburtstag begehen und auf die Notwendigkeit der Feuerwehr verweisen", führte der Vorsitzende aus. Der Schutz des Einzelnen aber auch der Gesellschaft im Katastrophenfall, wie beim Hochwasser vor einigen Monaten, stehe an erster Stelle.
Die Feier nahm die Wehr zum Anlass, Josef Roidl zum Ehrenmitglied zu ernennen. Seit vielen Jahren ist er im Vorstand tätig. Darüber hinaus ist er für das Feuerwehrhaus zuständig und schreinert, was gerade gebraucht wird. Ob es Halterungen für die Ladegeräte oder Möbel für den Aufenthaltsraum sind, "unser Sepp kümmert sich um alles", betonte der Vorsitzende.

Pfarrer Eugen Thumann sagte den Mitgliedern "Vergelt's Gott" für ihre Dienst in der Pfarrei und wünschte den Kameraden, dass sie von allen Einsätzen gesund wieder zurückkehren mögen.

Europaministerin Emilia Müller gratulierte und hob hervor, dass die Wehr auch zu feiern verstehe. Der Zusammenhalt und das soziale Engagement hätten die Wehr geprägt. Seit 140 Jahren handelten die Wehrmitglieder nach dem Motto "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr" und helfen, ob bei Unfällen oder Feuer. Oberbürgermeister Helmut Hey, der auch die Grußworte von Landrat Volker Liedtke überbrachte, stimmte in den Chor der Gratulanten ein. Das Fest zum 140-jährigen Bestehen bezeichnete er als die Generalprobe für das "150-Jährige". Er wünschte der Wehr für die nächsten zehn Jahre eine stetige Weiterentwicklung und Zusammenhalt.

Vorbilder

Stadtrat Heinrich Engelhardt hob heraus, dass sich in der 140-jährigen Geschichte immer wieder Männer gefunden hätten, die den Dienst am Nächsten übernommen haben. Dank zollte er dem Vorstand und den Kommandanten für die gut ausgebildete und schlagkräftige Wehr. Die jungen Kameraden bat er, den älteren Aktiven nachzueifern.

Die Glückwünsche der Landkreisfeuerwehrführung überbracht Kreisbrandrat Robert Heinfling. Er bat die Führungsmannschaft mit dem bisherigen Elan weiterzumachen, auch bei der Ausbildung.

 

Quelle: Onetz

Eine Erfolgsgeschichte über 140 Jahre

Im Januar 1873 riefen unter Leitung des Bürgermeisters Michael Mändl zwölf „wehrfähige und beherzte Männer“ die FFW Neukirchen ins Leben.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen hat vor kurzem ihr 140-jähriges Bestehen gefeiert. Wie in ganz Bayern wurde auch in Neukirchen das System der Freiwilligkeit zu einer Erfolgsgeschichte – und das, obwohl es ursprünglich nicht danach aussah. Denn die Gründung von freiwilligen Feuerwehren ging recht zögerlich vonstatten. Deshalb erging am 18. Dezember 1870 durch das Königliche Bezirksamt Burglengenfeld die Weisung an die Bürgermeister, „mit allem Eifer auf die Bildung von freiwilligen Feuerwehren hinzuwirken“.

Seit der Gründung der Gemeinden im Jahr 1818 gab es eine Art Pflichtfeuerwehr, der alle „wehrfähigen“ Männer zwischen 18 und 55 Jahren angehörten. Warndienst hatte ein Nachtwächter, der mit einem „Wachstecken“, einer Laterne und einem Horn ausgestattet war und von 22 bis 3 Uhr durchs Dorf patrouillieren musste.

Gründungswelle in 1870er-Jahren

War erst einmal ein Feuer ausgebrochen, konnte man mit Ledereimern, Hacken und Schaufeln meist nur versuchen, ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Erst mit einer Druckspritze erreichte man die Höhe eines Hauses. Doch die Bedienung setzte Ausbildung und Übung voraus und so führte die kostenlose Gestellung von Feuerspritzen zu der Gründungswelle von Feuerwehren in den 1870er-Jahren.

Im Januar 1871 wurde im Amtsblatt die per Los ermittelte Reihenfolge bekannt gegeben, nach der die 53 Gemeinden des Bezirksamts Burglengenfeld eine „zweirädrige Saug- und Druckspritze“ bekommen sollten. Neukirchen hatte die Losnummer elf gezogen und erhielt die Spritze im Dezember des gleichen Jahres, obwohl noch keine freiwillige Feuerwehr existierte. Am 26. Januar 1873 war es aber dann so weit: Unter Leitung des Bürgermeisters Michael Mändl riefen zwölf „wehrfähige und beherzte Männer“ die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen ins Leben und bildeten zugleich den Verwaltungsrat des Feuerwehrvereins, der damit zum ältesten Verein Neukirchens wurde.

Wie dringend ein funktionierendes Feuerwehrwesen war, zeigte sich schon im Gründungsjahr. Verheerende Brände suchten am 7. August Ettmannsdorf, am 8. August Haselbach und am 15. September nochmals Ettmannsdorf heim. Auch Neukirchen blieb nicht verschont: Der erste überlieferte Einsatz war 1890, als es bei der Gastwirtschaft Edenharter, heute Schärl, brannte.

Wunsch nach einer eigenen Fahne

Von Anfang an kam auch das gesellige Leben nicht zu kurz. Bereits ein Jahr nach der Gründung beteiligte man sich an der Fahnenweihe der FFW Ettmannsdorf. Nun wuchs auch der Wunsch nach einer eigenen Fahne, besonders, als bei den Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold die Feuerwehr Neukirchen mangels Fahne „eine ganz untergeordnete Stellung“ einnehmen musste.

Schließlich konnte durch „freiwillige Geschenke und Liebesgaben“ im Jahr 1911 eine Vereinsfahne zum Preis von 364,80 Mark angeschafft werden. Bescheiden war man bei der Fahnenweihe: 90 Mark wurden für Blasmusik und „Tambour“ ausgegeben, 3,95 Mark für das Böllerschießen und 4,25 Mark für die Schärpen der Festjungfrauen.

Einen gravierenden Einschnitt brachte das Gleichschaltungsgesetz von 1933, das den Freiwilligen Feuerwehren ein Ende setzte. Zwar gab es anfangs noch Vorstand, Kommandant, Gerätewart, Kassier, Melder, Sanitäter und Hornist, doch im Jahre 1936 mussten sich alle Aktiven dem Ortspolizeiverwalter unterstellen. Das „Führerprinzip“ war auch auf die Feuerwehr ausgedehnt worden.

Nach Kriegsende übte die Militärregierung die Dienstaufsicht über die Feuerwehr aus. Mit der ersten Mitgliederversammlung nach dem 2. Weltkrieg am 19. Mai 1946 begann dann ein neues Kapitel der Neukirchner Feuerwehr – es ging wieder aufwärts. Bereits 1952 konnte eine neue Motorspritze beschafft werden und ein Jahr später gab es neue Feuerwehrdienströcke, angefertigt vom ortsansässigen Schneider Karl Niebler. 1963 wurde ein neuer Spritzenanhänger angeschafft und 1966 mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses begonnen.

Großer Wert wurde immer auf die Ausbildung gelegt: Waren es bis zum 2. Weltkrieg die regelmäßigen Inspektionen durch die Distriktsbehörde, so galten ab den 1960er-Jahren die Leis-tungsabzeichen als Gradmesser des Ausbildungsstandes. Schon 1971 wurden die ersten Leistungsabzeichen in Gold abgelegt, und allein 1973 gaben zwölf Leistungsgruppen mit 89 Aktiven ein beredtes Zeugnis außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft ab.

Neue Fahne zum 100-Jährigen

1973 gab es wieder Grund zum Feiern. Das zweitägige Fest zum 100-jährigen Bestehen wurde mit der Weihe einer neuen Fahne gekrönt. 1987 erhielt die Wehr ihr langersehntes neues Feuerwehrauto, das heute noch Dienst tut. 1998 stand das nächste Jubiläum an, 125 Jahre galt es gebührend zu feiern.

Als vorläufiger Höhepunkt in der nunmehr 140-jährigen Vereinsgeschichte gilt die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses im Jahr 2003, das mit viel Eigenleistung errichtet wurde und das seitdem die Basis für die Arbeit der FFW Neukirchen zum Wohle der Allgemeinheit bildet.


Von Alfred Merl (2014)

Einschneidende Veränderungen stehen an

Kreisbrandrat Robert Heinfling referiert bei Kameraden in Neukirchen - Aktive gefordert

Bei den Feuerwehren stehen einschneidende Veränderungen an, über die Kreisbrandrat Robert Heinfling bei der Hauptversammlung der FFW Neukirchen am Samstag im Gasthaus Schärl berichtete. In zwei Jahren soll der Probetrieb für die integrierte Leitstelle in Amberg anlaufen. Mit der Folge, dass die Feuerwehrzentrale in Schwandorf aufgelöst wird.

Eine weitere Neuerung ist die Einführung des Digitalfunks. "Im Landkreis wird derzeit nach geeigneten Standorten für Basisstationen gesucht", so die Information des Kreisbrandrates.

Die Aktiven der Feuerwehr Neukirchen hat der Winter bisher ganz schön gefordert. Fünfmal mussten sie im Dezember ausrücken, um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. Kommandant Josef Segerer legt großen Wert auf die Ausbildung der Aktiven und wird deshalb im Februar im Feuerwehrgerätehaus einen weiteren Motorsägenkurs anbieten. Auch Übungen für das Leistungsabzeichen sind geplant.

Am Freitag steigt im Gasthaus Haunersdorfer in Gögglbach der traditionelle Feuerwehrball. Vorsitzender Johann Merl rief die Mitglieder zur Teilnahme auf und kündigte für den 29. Januar den Burschenball im Gasthaus Schärl und am 27. Februar einen Kinderfasching in Gögglbach an. Am 5. Februar veranstaltet die Feuerwehr einen vereinsinternen Preisschafkopf. Vertreten wird die FFW Neukirchen auch beim Florianstag, beim Volkstrauertag und beim Jubiläum der FFW Seebarn im August sein.

Johann Schwab erhielt für 40-jährigen aktiven Dienst das staatliche Ehrenzeichen in Gold. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre durften sich anstecken lassen: Georg Birzer, Thomas Kummert, Martin Mayer, Markus Viehauser, Martin Trettenbach, Bernhard Mändl, Stephan Mändl, Johann Schmid, Josef Schmid, Georg Hauser, Michael Pollinger, Bernhard Schmid und Stefan Trettenbach.

 

Quelle: Onetz - Schwandorf in der Oberpfalz 12.01.2014

Eine gesellschaftliche Größe

 

Feuerwehr Neukirchen lässt sich gern ins Dorfleben einbinden - 50 Aktive sieben Mal gefordert

 

Schwandorf. (rid) Die Pumpe der Feuerwehr Neukirchen ist 40 Jahre alt, das Einsatzfahrzeug hat mittlerweile 25 Jahre auf dem Buckel. Bei der Hauptversammlung am Samstag im Gasthaus Schärl äußerte Vorsitzender Hans Merl den dringenden Wunsch nach einer "besseren technischen Ausstattung". Oberbürgermeister Helmut Hey zeigte Verständnis dafür, verwies aber auf eine von Stadtbrandinspektor Christian Schwendner erstellte Prioritätenliste.

Der 161 Mitglieder und 50 Aktive zählende Verein gilt für das Stadtoberhaupt als Paradebeispiel dafür, "wie sehr sich die Ortsfeuerwehren in das gesellschaftliche Leben der Stadtteile einbinden lassen".

Die Wehr in Neukirchen leistete, wie aus dem Bericht des Kommandanten Josef Segerer hervorging, im vergangenen Jahr nicht nur sieben Mal technische Hilfeleistungen, sondern beteiligte sich auch an den kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen im Dorf.

Vorsitzender Hans Merl hat für dieses Jahr schon wieder einen vollen Terminkalender angelegt. Am 4. Februar ist die Feuerwehr beim Burschenball im Gasthaus Schärl vertreten, und am 3. März steigt der obligatorische vereinsinterne Preisschafkopf. An Fronleichnam richtet der Verein einen Frühschoppen mit Bratwürstlverkauf aus. Weitere Termine sind der Florianstag, die 140-Jahrfeier des Burschenvereins Leonberg und der Volkstrauertag. Am
ersten Advent ist ein weiterer, dann öffentlicher Preisschafkopf geplant. Auch beim Kreisfest des Kriegervereins im Sommer beteiligt sich die FFW Neukirchen mit einer Abordnung.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung 2012

 

 

Kreisstraße wird Einsatzschwerpunkt

 

Feuerwehr Neukirchen bei sechs Einsätzen gefordert - Vereinsführung bestätigt - Bitte an Pfarrer

 

Schwandorf. (rid) "Die Kreisstraße SAD 3 ist zu einem heißen Pflaster geworden", sagte Kommandant Josef Segerer bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen am Samstag im Gasthaus Scherl. Dreimal mussten die Aktiven im vergangenen Jahr ausrücken, um Unfallstellen zu sichern oder umgestürzte Baumstämme zu beseitigen.

 

Von den 152 Mitgliedern sind 75 "aktiv". Sie packten mit an, als die Wehr 2008 zu sechs Einsätzen gerufen wurde. Der Brand in der Mathiaszeche gehörte dabei eher zur Routine. Dass sie aber einen brennenden Bienenstock löschen mussten, war für die meisten Aktiven neu. Der Kommandant lobte die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft, die sich auch in den regelmäßigen Leistungsprüfungen niederschlage. Auch im neuen Jahr werde sich die Feuerwehr Neukirchen wieder am Florianstag und an der Brandschutzwoche beteiligen, kündigte Josef Segerer an. Eine besondere Aufgabe kommt auf die Aktiven am 30. Mai zu, wenn der Landkreislauf an Neukirchen vorbei führt und die Walker im Ort starten.

 

Ernennungsurkunden

 

Der Kommandant überreichte Cornelia Segerer und Sebastian Pirzer die Ernennungsurkunde zum Truppmann sowie Stefan Segerer, Matthias Kummert, Dominik Schießl und Josef Rester das Leistungsabzeichen in Bronze. Vorsitzender Johann Merl erinnerte in seinem Bericht an zahlreiche gesellige Veranstaltungen und hatte eine Bitte an Pfarrer Eugen Thumann, den Vormittagsgottesdienst an Fronleichnam (11. Juni) doch in Neukirchen (und nicht in Dachelhofen) zu zelebrieren, denn: "Ohne Kirche und Prozession gibt es hernach auch keinen Frühschoppen". Gerade das Bratwurstessen nach der religiösen Feier komme jedes Jahr gut an und bringe der Feuerwehr auch Geld in die Kasse.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung 2009